History

Was schreibt man über ein Einhorn das seit 1989 allerhand erlebte ohne das man etwas vergisst?
......geht gar nicht, also haben wir versucht uns aufs wesentliche zu beschränken,
um den Lesern ein Stück Geschichte bieten zu können.



Als alles begann,
der Grundstein für die 1989 erfolgte Clubgründung wurde vermutlich mit dem 1. Shaft-Feschd 1986 auf dem alten Sportplatz in Glems gelegt. Provisorische Holzkonstruktionen mit löchrigen Planen, Live Musik Unplugged von Swiftwater, Bikes, Schnaps und Spanferkel, ..kurz Shäft-Feschd, brachte acht, zum größten Teil Schulkameraden, auf die Idee einen club zu gründen. Mit dem Prädikat "Glems", einem anmutigen Einhorn und den Farben schwarz, rot und gold war schnell und deutlich das zeichen gesetzt.

Erste Sitzung in der Traube in Glems. Schnell fand man Gleichgesinnte und musste in den Gasthof Hirsch ausweichen, um von nun an dort im Nebenzimmer die Tagesordungspunkte in Ruhe besprechen zu können. Bald stellte man jedoch fest das man doch lieber 5 Mark ins Bike statt 2 Mark in eine halbe Bier im Gasthaus investiert. Der Plan zur Selbstversorgung mit eigenen Öffnungszeiten und günstigem Bier war geboren. Doch die Euphorie wurde bald erstickt, war es doch gar nicht so einfach von der Stadt Metzingen oder der Gemeinde Glems unter der Rubrik Jugendarbeit etc. ein Eigenheim zu bekommen. Schließlich wurde doch ein Platz zwischen Glems und Eningen bewilligt der umgehend mit einem Eigens beschafften und renovierten Bauwagen(siehe Bilder) bezogen wurde. Endlich günstige Preise, kommen und gehen wie man wollte, Partys ohne jemanden zu stören und 16 Sitzplätze. Geile Sache.
Seit 1989 fand dann auch das Shäft-Feschd in nun neuen brachialen Dimensionen unweit von diesem Bauwagen statt. Und wie jedes Jahr war diese Feschd-Woche verregnet. *Wer Glems kennt, lacht über Vietnam*. Die Bodenbeschaffenheit nach 30 Stunden Regen und mehreren 1000 Besuchern lässt erahnen was ein Gast mit diesem Spruch meinte. Bands wie Stony Creek, Spotlight, Ten Beers After und Max Herfert mit seiner Band Gudn Abend, verwandelten Glems jährlich in den Ausnahmezustand was nur noch von den Girls die extra aus Koblenz engagiert wurden, zu toppen war. Abgesehen von unserem Chilli und den Schupfnudeln.

1994 dann erneut die Sache mit der zu kleinen Unterkunft. Nach längerem suchen wurde man dann in Walddorf fündig. Eine alte Wanderwirtschaft stand am Rande des Schönbuchs leer. Fleiß, Kohle und Kameradschaft ließen das neue clubheim dann nach 8 Monaten bau und renovierungsarbeiten am Februar 1995 zur 1. Frostparty erstrahlen. Von da an hieß es Weißwurstfrühstück, Clubheimpartys, Frostpartys und an den Sonntagen gemütliche Einkehrmöglichkeit bei Motorradtouren durch den Schönbuch. Die Möglichkeit die Familie mitzubringen war auf Grund der abgelegenen Lage mit Spielmöglichkeiten und Sandkasten sowie Kaffee und Kuchen beispielhaft. Das Shäfd-Feschd wurde ebenfalls nach Walddorf gelegt da es sich bei dem Walddorfer Festplatz um eine flachere und größere Wiese mit besseren Park und Zeltmöglichkeiten handelte. Leider hatten wir ab da an meistens gutes Wetter und bei schönem Wetter kann ja jeder.                                             
                                                                                                       Es kam, was kommen mußte. Die Räumlichkeiten wurden zu klein und wir waren wieder auf der suche. Der Wunsch wieder zurück nach Glems zu kehren erwies sich schwieriger als angenommen. Bei dem einem Projekt war man zu spät, beim anderen wären die logistischen Aufgaben zu umfangreich gewesen. Wir waren gezwungen, wieder auserhalb nach  einer geeigneten Lokalität zu suchen. Nach langen hin und her wurden wir endlich in Bad Urach fündig. Im Herbst 2006 begannen die umfangreichen Umbauten und im Dezember 2006 konnten wir schon unsere Einweihungsparty feiern. In Bad Urach haben wir fast "perfekte" Räumlichkeiten und hoffen, daß sich das nicht allzuschnell ändern wird....